Wir befinden uns in einem Wirtschaftskrieg


Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie schätzen Sie die aktuelle Situation der Deutschen Bank ein?

Ernst Wolff: Die Deutsche Bank kämpft mit riesigen Problemen, die sie aus eigener Kraft nicht mehr lösen kann. Sie ist in der Vergangenheit zu hohe Risiken eingegangen und hat zu spät auf Marktveränderungen reagiert. Erschwerend hinzu kommen die allgemeinen Probleme im Finanzsektor, die Stagnation der Weltwirtschaft und der rapide Vertrauensschwund bei ihren Kunden. Das Derivatevolumen der Deutschen Bank in Höhe von ca. 46 Billionen Dollar macht sie darüber hinaus zu einer Tretmine für das globale Finanzsystem. Fällt die Deutsche Bank, tritt der gefürchtete Domino-Effekt ein: Dann bricht das globale Finanzsystem in sich zusammen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wird die Deutsche Bank zur Zeit von Spekulanten attackiert?

Ernst Wolff: Gut möglich, aber sie werden sich an ihr die Zähne ausbeißen. Wegen der Gefahr fürs globale Finanzsystem wird nämlich jede erdenkliche Maßnahme ergriffen werden, um die Deutsche Bank nicht untergehen zu lassen. Wer weiß, ob nicht hinter den Kulissen bereits manipuliert wurde? Das plötzliche Anziehen des Aktienkurses am vergangenen Freitag wegen einer unbestätigten Twitter-Meldung z.B. ist mehr als suspekt.

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