Warum viele Migranten in Deutschland gegen Flüchtlinge sind


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Unter deutschen Muslimen sind Ressentiments gegen Einwanderer genauso verbreitet wie in der restlichen Bevölkerung, dabei waren viele von ihnen selbst mal Flüchtlinge. Woran liegt das? Eine Spurensuche in Hamburg.

Mann muss nicht lange suchen, um in sozialen Netzwerken Personen zu finden, deren augenscheinliche Sympathie für rechtspopulistische, fremdenfeindliche Positionen auf den ersten Blick ziemlich überrascht. Menschen mit türkisch klingenden Namen etwa, die in ihren Nutzerprofilen Izmir, Adana oder Istanbul als Heimatorte eingetragen haben und sich an Diskussionen über kriminelle Asylbewerber oder die Notwendigkeit geschlossener Grenzen beteiligen. Der junge Mann zum Beispiel, der auf seiner eigenen Seite Beiträge meist auf Türkisch verfasst und mit roter Halbmondflagge posiert und auf der Facebook-Seite der AfD schreibt, Flüchtlinge seien „asoziale Schmarotzer, die sich mit Gewalt nehmen, was sie wollen“.

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