Umverteilungspläne innerhalb EU vor dem Aus


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Es gäbe eine Möglichkeit, Länder wie Italien und Griechenland zu entlasten. Sogar mehrere. Eine wäre, diese „Flüchtlinge“ nicht von der Küste Libyens die 430 km nach Europa zu schleusen und das dem Dummbürger als „Rettung“ zu verkaufen. Es würde reichen, sie zum Ausgangshafen zurückzuschippern. Sofort würde die Nachfrage nach Schleuserangeboten sinken. Die nächste notwendige Maßnahme wäre, mit geeinten Europäischen Anstrenungen die bisher eingeströmten Invasoren aus Italien und Griechenland zurück in Richtung Afrika zu treiben… Dafür gebe es Millionen von Freiwilligen, welche einfach nur umzuschulen wären.

Beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag und Freitag in Brüssel steht auch die Flüchtlingskrise auf der Agenda – wieder einmal. Dabei werden die Staats- und Regierungschefs einer Erkenntnis ins Auge blicken müssen: Die EU-Staaten werden aller Voraussicht nach ihr Versprechen nicht erfüllen können, bis zum September des kommenden Jahres 160.000 Flüchtlinge innerhalb der EU umzuverteilen. Nach den jüngsten Zahlen der EU-Kommission wurden bisher nur 6061 Asylbewerber aus Griechenland und Italien auf andere europäische Länder umverteilt.

Eigentlich sollte der EU-weite Verteilschlüssel Länder wie Italien oder Griechenland in der Flüchtlingskrise entlasten. Doch in der Praxis steht der Plan vor dem Scheitern: Um das selbstgesteckte Ziel noch zu erreichen, müssten die restlichen europäischen Länder bis September 2017 noch 153.939 zusätzliche Asylsuchende aufnehmen.

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