„Sobald wir uns zurückzogen, wurden die Problemgruppen aktiv“


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Die Zahl der angezeigten Sexualdelikte war im diesjährigen Kölner Karneval deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Auch die „hochproblematische Klientel“ aus der Silvesternacht soll unterwegs gewesen sein. Im Interview mit FOCUS Online zieht Polizeidirektor Michael Temme Bilanz.

Nach den Vorfällen der Silvesternacht blickten Viele mit Sorge auf den Kölner Karneval. Nun resümiertedie Polizeiden Einsatz: Von Weiberfastnacht bis einschließlichRosenmontaghat es knapp 1400 Platzverweise gegeben, gut 800 mehr als 2015. Die Ingewahrsamnahmen verdoppelten sich, bei den Festnahmen gab es sogar eine Verdreifachung. Auch die Zahl der angezeigten Sexualdelikte war höher. Insgesamt waren es 66 Fälle – von Beleidigung bis hin zu Vergewaltigung. 2015 zählte die Polizei nur 18 derartige Delikte.

FOCUS Online:Herr Temme, welche Bilanz ziehen Sie nach Karneval – auch im Hinblick auf das neue Sicherheitskonzept?

Michael Temme:Wir haben im Vorfeld alles daran gesetzt, einen sicheren Karneval zu gewährleisten. Ich würde sagen, das ist uns gelungen. Das Sicherheitskonzept ist aufgegangen, die Absprachen und die Zusammenarbeit haben gut funktioniert – so wie wir es uns vorgestellt hatten. Unsere Bilanz ist verhalten positiv. Es ist aber natürlich nur eine vorläufige Bilanz, denn bis zu fünf Wochen nach den Feierlichkeiten können noch weitere Anzeigen eingehen oder Delikte anders eingestuft werden.

Volltext mit Video auf Focus.de


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