Silvesternacht: Köln-Täter bekommen nur Klaps auf die Hand


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koeln

Die Verdächtigen der Kölner Silvesternacht werden keine hohen Strafen bekommen. Vor Beginn der ersten Prozesse hat der Kölner Amtsgerichtspräsident Henning Banke die Öffentlichkeit vor zu hohen Erwartungen gewarnt.

Die Öffentlichkeit wird über das Ergebnis des Prozesses enttäuscht sein.„Die Gerichte werden diese Erwartungen nicht erfüllen können“, sagte Banke im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Im Mittelpunkt der Verfahren stünden nicht die Ereignisse am Jahreswechsel, sondern die Angeklagten und die Taten, die ihnen vorgeworfen werden.

Die Prozesse beginnen am Mittwoch. In beiden Fällen geht es um Diebstahl. „Das sind keine schweren Straftaten“, betonte der 61-Jährige. Banke wehrte sich gegen den Vorwurf, die Urteile der Kölner Richter seien generell zu milde.

„Wir haben hier keine Kuscheljustiz“, wehrte er sich.„Die öffentliche Diskussion wird bisweilen zu undifferenziert geführt, nicht wenige sind in diesem Punkt nicht reflektiert genug.“ Richter könnten nur das aburteilen, was auch angeklagt sei.

An Silvester war es trotz Anwesenheit der Polizei zu massenhaften Straftaten gekommen. Hunderte Frauen wurden von Männern vor allem nordafrikanischer oder arabischer Herkunft umzingelt, sexuell bedrängt, bestohlen. Rund 1100 Anzeigen sind bisher eingegangen.

Nach den Vorfällen in der Silvesternacht habe er Briefe wütender Bürger bekommen. In diesen sei er beschimpft worden und der Kölner Justiz ein zu lasches Vorgehen unterstellt worden, berichtete der Amtsgerichtspräsident.

Unterdessen hat gestern der Untersuchungsausschuss des Landtags seine Arbeit aufgenommen. Der Ausschuss will klären, warum die Frauen nicht geschützt wurden, wer bei Polizei und in der Politik wann worüber informiert war, wer für Fehler verantwortlich ist und wie sich solche Exzesse künftig verhindern lassen.

Mitglieder des Gremiums besuchten den Vorplatz des Hauptbahnhofs.Dort hatten sich die meisten Übergriffe ereignet. Der Ortstermin sei wichtig, um später bei Zeugenvernehmungen im Detail zu wissen, „wovon jeder spricht“, sagte der Ausschussvorsitzende Peter Biesenbach (CDU) am Montag. Die ersten Zeugen sollen am 7. März befragt werden. Für seine Arbeit hat der Ausschuss ein Jahr Zeit.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/02/22/silvester-koeln-prozess_n_9294894.html


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