Schluss mit dem Sachsen-Bashing


Sachsen, Sachsen, immer wieder Sachsen. Groß ist die Empörung, weil der syrischeTerrorverdächtige Dschaber Al-Bakr sich in der JVA-Leipzig in seiner Zelle erhängt haben soll. Von Sachsen als Gescheitertem Staat („failed state“) ist die Rede, von „strukturellem Versagen“ bei Polizei und Justiz. Von der Regierungspartei CDU, die die Probleme verharmlose und ignoriere. Ganz vorne in der Riege der Ankläger wie so oft: Grüne, Linke und ein ihnen zugeneigtes Heer an Journalisten.

Sachsen-Bashing erfreut sich seit längerem schon großer Beliebtheit. Sachsen als Hort des Rechtsextremismus, Pegida-Land, Dunkeldeutschland, Kaltland. Sachsen, der Freistaat, in dem Bürgerwehren Jagd auf friedliche Flüchtlinge machen und in ihrem Treiben noch von der Polizei gedeckt werden. Sachsen, Hochburg des ausländerfeindlichen Pöbels und der Volksverräter-Rufer.

Doch die Empörung über die angeblichen Mißstände im Freistaat ist so geheuchelt wie durchschaubar.

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