Schafe auf offener Weide getötet


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Dormagen. Giammaria Mossa beklagt die Tötung von mehr als einem Dutzend Schafen. Erst jetzt spricht der Dormagener Schäfer über die Vorfälle im Rheinpark Neuss und am Martinsee, wo die Tiere 2015 „geschächtet“ wurden, wie er sagt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Giammaria Mossa mit Falschmeldungen konfrontiert wird. Wieder hat jemand in dieser Woche behauptet, ihm seien 14 seiner Schafe am Deich abhanden gekommen. „So ein Quatsch“, sagt der Dormagener, „das stimmt nicht.“ Gleichwohl muss er gut auf seinen vierbeinigen Schützlinge aufpassen. Denn innerhalb eines halben Jahres hat er ein Dutzend Schafe verloren, die auf bestialische Weise getötet wurden. „Das war schlimm“, erinnert er sich ungern. Im vergangenen August waren es über zehn Schafe, die im Rheinpark-Gelände von Unbekannten geschächtet wurden, wie er sagt. Im Herbst entdeckten Spaziergänger den abgetrennten Kopf eines Schafs auf einer Wiese am Martinsee an der B 9. „So etwas habe ich bislang noch nie erlebt“, sagte ein getroffener Mossa.

Fälle, die von der Polizei bestätigt werden. Auf Anfrage erklärte Polizei-Sprecherin Daniela Dässel, dass am 9. und 25. August wegen solcher taten im Rheinpark zwei Strafanzeigen gegen Unbekannt gestellt worden sind. Darin ist von jeweils einem toten Schaf die Rede, das vor Ort geschlachtet und ausgenommen worden ist. Ein weiteres Lamm hing verendet im Elektrozaun. Ein paar Wochen später erhielt Schäfer Mossa Post von der Staatsanwaltschaft: Verfahren eingestellt. „Es gab keine Anhaltspunkte dafür, dass es mögliche Zeugen für die Taten gegeben hat“, erklärte die Polizeisprecherin. Eine öffentliche Fahndung wurde daher nicht versucht. Für Mossa waren es schwere Tage.

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