Reaktion der Stadt Halle auf Drogenproblem?


Vor einer Woche ca. wurde auf „Du bist Halle“ über eine Razzia in Halle-Ost berichtet. Als ich dort in der Nachbarschaft rumfragte, bekam ich die Info, dass die Razzia einer „Gaststätte“ galt, welche von einem Betreiber des ehemaligen Drogencafes am Hallmarkt betrieben werden soll.

auch: https://www.facebook.com/halleleaks/videos/1312483605432712/

Nun hat die Stadt scheinbar reagiert, aber ob dieser Weg der Richtige ist, darf zumindest bezweifelt werden. Statt dass solche Drogenumschlagplätze konsequent dicht gemacht werden, wird hier offensichtlich nur vor der Qualität der Drogen an diesem Umschlagplatz gewarnt.

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Da stellt sich dem Bürger doch die ernsthafte Frage, woher Stadtangestellte über die qualitativen Unterschiede von teilweise auch harten Drogen (Heroin, Crystal Meth etc.) Bescheid wissen. Gibt es doch eine Kooperation zwischen Stadtangestellten und stadtbekannten Drogenschuppen wie z. B. der Reilstr. 78 oder Hafenstraße 7? Verwundern würde es nicht, da diese ehemals besetzten Häuser offensichtlich unter Wohlwollen der Stadtverantwortlichen illegale Kneipen beinhalten dürfen, für welche sich scheinbar kein Finanzamt oder Stadtrat interessiert. Soll hier mit der Unterscheidung in gute und schlechte Drogenumschlagplätze möglicherweise Geschäftspartnern ein Vorteil verschafft werden?

Dass z. B. am Riebeckplatz und Hallmarkt auch harte Drogen wie Heroin umgeschlagen werden, hatte ich schon im letzten Jahr dokumentiert. Danach wurden als Reaktion darauf Kameras am Riebeckplatz angebracht, was dazu führte, dass die Drogen nach wie vor offen etwas weiter unten in der Leipziger Straße gehandelt werden. Der Umschlagplatz Hallmarkt ist nun offensichtlich in nach Halle Ost umgezogen…

 


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