Mittelstands-Präsident Ohoven: „Deutschland droht Gefahr – von außen, aber auch von innen“


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Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat Angela Merkels Asylpolitik scharf kritisiert und eine Wende in der Wirtschaftspolitik gefordert. Beim Jahresempfang des BVMW in Berlin hielt Mario Ohoven eine mahnende Rede: „Deutschland droht Gefahr – von außen, aber auch von innen“.

Ohoven kritisierte vor allem einen Mangel an Fairness in der Wirtschaft und stellte konkrete Forderungen, darunter die Abschaffung der Erbschaftssteuer. Auch forderte er eine sofortige Einführung von Grenzkontrollen. Diese koste die Spediteure zwar 5-10 Milliarden Euro. Aber sei es „unseren Kindern und Enkeln gegenüber fair“ ihnen Flüchtlingskosten bis zu 900 Milliarden Euro aufzubürden? Eine Zusammenfassung seiner Rede.

Die Politik müsse alles, „ja sie muss sehr viel mehr dafür tun, damit 2016 ein gutes Jahr wird“, so Ohoven. Der BVMW werde die Politik sehr genau beobachten und sie nicht aus ihrer Verantwortung entlassen, „damit der Mittelstand auch 2016 seine Funktion als Wachstums- und Jobmotor erfüllen kann.“ Er rechnet für 2016 in Deutschland mit einem verhaltenen Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent.

38 Prozent der Unternehmer rechnen mit Rezession

Der Mittelstand glaube zu 62 Prozent an eine gute wirtschaftliche Entwicklung, allerdings sehen 38 Prozent der vom BVMW befragten Unternehmen Deutschland auf dem Weg in die Rezession.

Der Mittelstand investiere, bilde aus und sichere Millionen Arbeitsplätze, doch die Politik danke es den Unternehmern mit höheren Steuern und Abgaben, mehr Regulierung und weniger unternehmerischer Freiheit, kritisierte er. Dies sei nicht nur „wirtschaftspolitisch kurzsichtig“, sondern „zutiefst unfair“.

„So schaffen wir das nicht“

„Unsere Gesellschaft insgesamt droht aus dem Gleichgewicht zu geraten“, warnte Ohoven. Dies käme nicht erst durch die Massenmigration. Diese mache jedoch „die gesellschaftlichen Verwerfungen für jedermann sichtbar“.

Noch profitiere Deutschland von eine robusten Binnenkonjunktur, deren Hauptstütze der private Konsum sei. Sollte allerdings die Weltwirtschaft einbrechen, würde Deutschland dies besonders deutlich zu spüren bekommen, da es fast die Hälfte seiner Produktion exportiert.

Bezüglich Merkels Alleingang in der Flüchtlingsfrage merkt er an, dass Italien Null Euro, Schweden umgerechnet 2,50 Euro und die Schweiz 4 Franken pro Tag an Migranten zahle – in Deutschland bekomme man jedoch 360 Euro plus Unterkunft. „Frau Bundeskanzlerin, so schaffen wir das nicht!“, mahnt er deshalb.

Komplett auf: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mittelstands-praesident-ohoven-deutschland-droht-gefahr-von-aussen-aber-auch-von-innen-a1307717.html


One Comment

  1. Na, das sehe ich dann aber doch ein bischen anders. Wieviele gut ausgebildete Leute gibt es hier in Deutschland, die seit Jahren arbeitslos sind. Einfach keinen Job bekommen. Gerade die großen Plärrer vom Mittelstand sollten sich hier nicht zu weit rauswagen, denn sie sind es, die seit Jahren nur noch Zeitarbeit bevorzugen und vorallen versuchen, den Mindestlohn zu drücken. Ein JobMotor ist der deutsche Mittelstand schon lange nicht mehr. Höchstens noch ein Jobvernichter, den er versucht ganz klar die Leute zu knechten, wo es nur geht. Er hat ja auch ein gutes bzw. großes Vorbild. Die deutsche Industrie.

    Richard / hartz4-hilfe.org

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