Micheal Winklers Tageskommentar vom 9.10.2016


Aha, wir wissen jetzt, daß Donald Trump zu zotiger Sprache fähig ist. Das dürften mindestens 90% aller Politiker ebenfalls sein. es ist jedoch bezeichnend, was da geschehen ist: 2005 wurde ein Vier-Augen-Gespräch mit Trump aufgezeichnet, ohne daß er davon gewußt hatte. Diese Aufzeichnung lagert für den allfälligen Gebrauch elf Jahre im Tresor und wird genau dann ausgegraben, wenn sie im Wahlkampf besonders nützlich ist. Was lernen wir daraus: 1. Journalisten sind Schweine, denen man besser zu wenig als zu viel sagt. 2. Die Washington Post schlägt genüßlich unter die Gürtellinie, denn mit Fairneß hat diese Veröffentlichung nichts zu tun. 3. Killary nutzt verzweifelt jeden Vorteil, der ihr geboten wird. 4. Das Kartell der Etablierten hat derart Angst vor Trump, daß es zu den schmutzigsten Tricks greifen muß.

Wenn es allerdings gegen Killary geht, dann greifen die USA schon mal zu unbewiesenen Anschuldigungen. Russische Hacker mischen sich in den amerikanischen Wahlkampf ein, heißt es da. Beklagt wird, daß die „Hacker“ ein paar Dinge über Killary ausgespäht und veröffentlicht hätten. Wohlgemerkt, es geht nicht um Killarys Untaten als Außenministerin, die zahlreiche Tote zur Folge hatten, sondern darüber, daß solche läßlichen Sünden publiziert werden. Es geht nicht um Fälschungen, nicht darum, daß Wahlergebnisse korrigiert werden, sondern nur darum, daß niemand erfahren soll, welche Leichen Killary und die Clinton-Regierung in ihren Kellern haben. Es geht also um das, was jeder Wähler wissen sollte. Da ist es traurig, wenn russische Hacker die Arbeit der amerikanischen Presse erledigen müssen.

Quelle: michaelwinkler.de

Reklame:

Protst braucht Druck

 

trumshirt


Über Twitter, FB, WP oder Google-Accounts mitkommentieren