Michael Winklers Tageskommentar – 7.7.16


Laut einer Untersuchungskommission hat 2003 der damalige Premierminister Tony Blair die Briten betrogen und so ungerechtfertigt in den Krieg gegen den Irak gelenkt. Die zentralen Aussagen dieses Berichts lauten: Zumindest zum damaligen Zeitpunkt war der Krieg nicht gerechtfertigt. Blair hat die Bedrohung, die vom Irak ausging, bewußt übertrieben. Auch wenn Blair dies bestreitet, kann man festhalten: Er hat die Briten betrogen. Der Kriegseinsatz hat sechs Jahre gedauert und diversen Rüstungsfirmen Milliarden beschert. 179 britische Soldaten sind ums Leben gekommen, offiziell mehr als eine Viertelmillion Iraker, darunter 180.000 Zivilisten. Dank des Islamischen Staates brennt es in der Region noch immer, das Morden geht weiter. Echte juristische Konsequenzen muß Blair höchstwahrscheinlich nicht befürchten. Er hat schließlich gewonnen, da gehen Kriegsverbrecher straffrei aus.

Fast vier von zehn Straftaten in Deutschland werden von Ausländern begangen, sagt die Statistik. Dabei sind nur elf Prozent der hier lebenden Menschen keine Deutschen. Nach diesen Zahlen beginnt die Manipulation der Wahrheitsmedien, mit dem Ziel herbeizuargumentieren, daß die lieben Zudringlinge gar nicht krimineller seien als die Deutschen. Berücksichtigen wir jedoch, daß sich unter den „Deutschen“ ebenfalls massenhaft Ausländer befinden, denen man einen deutschen Paß zugeworfen hat, liegt die Zahl der Straftaten der „Personen mit Migrationshintergrund“ noch bedeutend höher. Wird auch noch eingerechnet, daß die Polizei „zufällig“ nicht ermittelt, wenn es sich um nichtdeutschstämmige Personen handelt, und die Staatsanwaltschaften liebend gerne wegen Geringfügigkeit einstellen, dürften die Straftaten von Ausländern wohl eher bei 60 Prozent liegen – bei 30 Prozent Bevölkerungsanteil. Da fühlen wir uns doch zu Recht bereichert.

Der Chef persönlich ruft bei seinem Buchhalter an und erteilt ihm den Auftrag, schnellstens eine größere Summe auf ein geheimes Konto zu überweisen. Es geht dabei um ein wichtiges Geschäft, oder auch darum, Geld vor der Steuerfahndung verschwinden zu lassen. Der Buchhalter ist echt, der Chef leider nicht, denn das ist eine neue Variante des Enkeltricks. Das Geld ist danach nicht weg, es gehört nur einem Anderen, und dieser ist es gewohnt, die Spur des Geldes zu verwischen. Wieso das klappt? Weil Chefs zu abgehoben sind, um öfter mit dem gewöhnlichen Fußvolk zu sprechen, denn sonst würde der Buchhalter die Stimme erkennen. Angeblich sind auf diese Weise schon Millionen entschwunden… Das FBI beziffert den weltweiten Schaden auf 3,1 Milliarden US-Dollar (2,8 Milliarden Euro) in 100 Staaten.

Der Meuterer in der Stuttgarter AfD-Fraktion hat mit seinen Mitverrätern den Antrag gestellt, künftig eine eigene Fraktion zu bilden, die sich „Alternative für Baden-Württemberg“ nennt. Damit haben sich die vormaligen Alternativen als alte Naive geoffenbart. Wer etwas in Deutschland verändern will und es nicht einmal schafft, untereinander einig zu sein, stellt sich selbst ins Abseits. Herzlichen Glückwunsch zur Unwählbarkeit, Herr Jörg Meuthen!

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei.

Quelle: http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

Michael Winkers Bücher: http://michaelwinkler.de/Buecher.html


One Comment

  1. Remo

    Worum es wirklich ging, war alles, nur nicht das, was Meuthen vorgab, um das es angeblich gehen sollte.

    Meuthen als Höcke-Freund ist nicht gerade sensibel und zimperlich, wenn es um starke Töne und Äußerungen geht.

    Warum ist er im aktuellen Fall der Sensible?

    http://schweizblog.ch/allgemeines/afd-baden-wuerttemberg-meuthen-worum-es-wirklich-geht/

    Nur um einen Machtkampf ging es, darum einen Streit anfangen zu können mit Petry, darum ging es ihm.

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