Michael Winklers Tageskommentar – 29.5.2016


Die Ehefrau Oskar Lafontaines, Sarah Wagenknecht, hat von einem Antifaschisten auf dem Linken-Parteitag ein Geschenk überreicht bekommen. Die schöne Schokoladen-Torte, die der Vertreter der Merkeljugend mitgebracht hatte, landete allerdings im Gesicht der Fraktionsvorsitzenden. Die Begründung dafür war die Aussage Wagenknechts, daß Deutschland nicht alle Flüchtlinge aufnehmen könne. Es ist folglich der „Fehlqualifikation“ innerhalb der Merkeljugend zuzuschreiben, die zwar die Propaganda der Sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands mit verbundenen Augen zitieren, aber keine Ahnung von der real existierenden Welt vorweisen kann. Selbst in den Grenzen von 1941 wäre Deutschland zu klein, um 900 Millionen Afrikaner aufzunehmen, oder eine Milliarde vermehrungsfreudiger Muselmanen. Die einzige Möglichkeit, eine derartige Menge Menschen in Deutschland unterzubringen, wäre ein Massengrab in der Größe des Chiemsees. Aber wie soll man das einem Antifaschisten erklären?

400 Brunnen, 900 Kapellen, die zahlreichen Überreste der Antike – alle diese historischen Bauten muß die Stadt Rom instand halten. Rund 500 Millionen Euro braucht die Stadt, um sie vor dem Zerfall zu retten – und bittet Bürger und Rom-Liebhaber um großzügige Spenden. Dabei haben die Römer vor 2.000 Jahren gewußt, wie man derartige Arbeiten verrichtet: Sie haben zahlreiche fremde Leute nach Rom gebracht und sie dort arbeiten lassen, gegen Kost und Logis und gelegentlichen motivierenden Peitschenhieben. Die fremden Leute kommen heute freiwillig ins Land, über das Mittelmeer, in seeuntüchtigen Booten. Kost und Logis stellen die Italiener bereits, und nach eigenen Aussagen wollen die Neuankömmlinge alle arbeiten. Wenn die Spender für die benötigten Peitschen aufkommen, wäre alles vorhanden, um nach traditionellen Methoden die öffentlichen Arbeiten ausführen zu lassen.

Die korantreuen Muslime des Islamischen Staates erobern nach und nach die Rebellennester in der Nähe Aleppos. Das erleichtert den Truppen der rechtmäßigen Regierung das Vorgehen, denn sie brauchen nicht mehr zu unterscheiden, wo die bösen korantreuen Muslime des Islamischen Staates sitzen und wo die guten korantreuen Muslime, denen die Amerikaner die Waffen geliefert haben. Was übrig bleiben wird, sind legale Bombenziele, die mit dem Einverständnis der Weltgemeinschaft angegriffen werden dürfen, weil schließlich alle gegen die korantreuen Muslime des Islamischen Staates sind.

Der deutsche Bundestag ist dabei, eine Resolution zu verabschieden, wonach der Völkermord der Türken an den Armeniern zukünftig als Völkermord bezeichnet werden soll. Dagegen protestieren die Türken, natürlich in Deutschland. Und auf die türkischen Abgeordneten im Bundestag wird richtig Druck ausgeübt. Auf deutschstämmige Abgeordnete im türkischen Parlament wird hingegen keinerlei Druck ausgeübt. Warum? Weil die Türken nicht so verrückt sind, Ausländer zweifelhafter Loyalität in ihr Parlament zu lassen.

Polizisten sind Beamte, weil sie hoheitliche Aufgaben erfüllen. Diese Begründung haben Sie bestimmt schon gehört. Allerdings brauchen Polizisten, die hoheitliche Aufgaben für den deutschen Staat erfüllen, keine deutschen Staatsangehörige zu sein. Ja, ehrlich. Bayerns Fernsehinterview-Minister Herrmann wünscht sich sogar noch viel mehr Ausländer im deutschen hoheitlichen Beamtendienst als Polizisten. Diese hätten einfach einen besseren Zugang zu den immer mehr werdenden Zudringlingen in Merkeldeutschland. Mit anderen Worten: weil diese speziellen Beamten Deutsche von Amts wegen benachteiligen, freuen sich die Ausländer über die Besserstellung. Wie viele Nichttürken es in der türkischen Polizei gibt? Keinen Einzigen, denn die Türken sind nicht so verrückt, Ausländer mit hoheitlichen Aufgaben zu betrauen, und das auch noch in einer Stellung, in der sie Türken benachteiligen könnten.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei.

Quelle: http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

Michael Winkers Bücher: http://michaelwinkler.de/Buecher.html


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