Michael Winklers Tageskommentar – 26.05.2016


Binnen 48 Stunden wurden über 5.000 Invasoren aus dem Mittelmeer „gerettet“. Die Zusammenhänge sind ganz einfach: Wenn ein Boot nach zehn Kilometern auf dem Meer „gerettet“ und die Truppen ans Ziel gebracht werden, reichen billige und leicht zu beschaffende Boote aus. Werden sie nicht gerettet, müssen es Schiffe sein, die stabil genug sind, um die Überfahrt zu überstehen. Das heißt, sie kosten mehr und es sind entsprechend weniger. Das Geschäft für die Schlepper bringt weniger ein. Noch besser wäre es, die „Geretteten“ an der nächsten Küste an Land zu setzen – in Libyen, dort, wo sie hergekommen sind. Denn nur das legt den Schleppern zuverlässig das Handwerk.

„Die Stimmung war gut und wir haben auch mal gelacht“, so beschreibt Angela die Selbstherrliche Merkel die Ergebnisse der Kabinettsklausur auf Schloß Meseburg. Neben diesem fröhlichen und sicher auch feuchten Beisammensein wurde ein „Integrationsgesetz“ ausgehandelt. Dieses bedeutet in der Theorie einige Auflagen für die Asylbetrüger, die in der Praxis jedoch nicht umgesetzt werden. Den „fehlgebildeten“ Muselmanen den Koran austreiben und dafür beruflich nützliches Wissen in die Köpfe trichtern, geht leider nicht mit ein paar Stunden mehr „Integrationskurs“. Eine Eingliederung in Berufe setzt zum einen Bedarf an Minderqualifizierten voraus, zum anderen müssen die Herren Muselmanen das auch wollen. Dazu gehören Disziplin, Pünktlichkeit, Ausdauer und die Bereitschaft, sich unterzuordnen. Wenn davon nichts im Koran und den Hadithen steht, wird so ein Versuch nur selten gelingen.

In Leipzig hat der 100. Katholikentag begonnen. Die treuen Schäfchen der römischen Kirche werden darüber beraten, wieso ihre Sekte heute eher abschreckt als anzieht. Dabei sind sie für jeden Dialog offen, nur nicht für die AfD. Die ist ausdrücklich unerwünscht. Und da liegt bereits der Hase im Pfeffer: Weniger Politik, mehr Seelsorge wäre das Rezept. Die verweltlichte Amtskirche schreckt ab, ihre ständige Einmischung in Lebensbereiche, in denen sie nichts zu suchen hat, treiben die Gläubigen zum Kirchenaustritt. Es wäre Zeit für eine Reformation. Oder, noch besser, für einen Exorzismus sämtlicher Kirchenoberen.

Wäre in Österreich Norbert Hofer zum Bundespräsidenten gewählt worden, hätten sich die Wahrheitsmedien überschlagen und die „rechte Gefahr“ beschworen. Wenn in Israel ein echter Nazi, der National-Zionist Avigdor Lieberman erneut Verteidigungsminister wird, ist das hingegen keine Schlagzeile wert. Kein einziger als „rechts“ verunglimpfter Europäer wünscht sich einen Krieg oder arbeitet darauf hin. Den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr hat Links-Grün zu verantworten, die Regierung Schröder/Fischer. Der Apartheitsstaat Israel hingegen führt ständig Krieg, gegen die eigene Bevölkerung ebenso wie gegen seine Nachbarstaaten. Ist es deshalb so abwegig zu vermuten, daß ein Nazi in Israels Regierung eine größere Gefahr für den Weltfrieden darstellt als alle „Rechtspopulisten“ in Europa zusammengenommen?

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei.

Quelle: http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

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