Michael Winklers Tageskommentar – 16.6.16


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Die Visafreiheit für Türken in der EUdSSR, die Ende Juni eingeführt werden sollte, ist definitiv ausgesetzt. Die Europäer sagen, die Türkei habe sieben der 72 Kriterien nicht erfüllt, insbesondere die Antiterrorgesetze in der Türkei entsprächen nicht den europäischen Vorgaben. Sultan Erdogan der Großprächtige reagiert nachsichtig: Er gibt der EUdSSR eine Nachfrist bis Oktober, um den Sinn der Gesetze des Osmanischen Reiches zu erkennen. Ansonsten erklärt er den Angela der Selbstherrlichen Merkel gnädig gewährten Vertrag über die Rücknahme von „Flüchtlingen“ für nichtig.

Die amerikanische Privatbank FED läßt den Leitzins im US-Dollar-Raum unverändert bei 0,25-0,50 Prozentpunkten. Bei der schwachen Konjunktur in den Verarmten Staaten von Amerika sei eine Erhöhung des Leitzinses nicht möglich, was aller Wahrscheinlichkeit noch für einen längeren Zeitraum gelte. Allerdings warten die Notenbanker auch ab, wie Großbritannien bei der Brexit-Entscheidung abstimmen wird.

Die Schweiz hat ihr Ansinnen auf eine Mitgliedschaft in der EUdSSR zurückgezogen. Das dürfte daran liegen, daß die EUdSSR nicht die hohen Schweizer Anforderungen erfüllt. Die EU wirtschaftet unsolide, hat eine volatile Währung und zeigt mit ihren Sanktionen gegen Rußland eine durch nichts gerechtfertigte Aggression gegen vertragstreue Wirtschaftspartner. Ganz davon abgesehen möchte niemand durch das Brüsseler Führungspersonal vertreten werden. Den einschlägig bekannten Persönlichkeiten kann man leider nicht vertrauen.

Wird der Brexit das Ende Europas einleiten? Wollen wir es hoffen! Das, was heute zur EUdSSR verkommen ist, war einmal als eine Zusammenarbeit der Völker Europas gedacht. Der freie Handel sollte bestehende Grenzen überwinden, doch dann ist das Projekt entgleist. Ein paar Normen sollten angepaßt werden, damit deutsche Stecker auch in belgische oder spanische Steckdosen passen. An Gurkenkrümmungsverordnungen hatte damals niemand gedacht. Entwickelt hat sich eine regelungswütige Kommission, die aus reinem Selbstzweck die Völker Europas schikaniert. National dringend erforderliche Regelungen werden mit dem Hinweis auf „Europarecht“ verhindert. Außerdem kostet der Wasserkopf an Bürokratie eine Unmenge Geld, ohne einen sichtbaren Nutzen zu erbringen.

Was passiert, wenn die Briten tatsächlich austreten? Das ist eine Vollsalve vor den Bug der allzu forschen „Europäer“, die unbedingt einen Superstaat voller entrechteter Völker errichten wollen. Es zeigt deutlich, daß die Mitgliedschaft keine Einbahnstraße ist, man also die überregulierte und herrschsüchtige „Gemeinschaft“ wieder verlassen kann. Ganz davon abgesehen, schränkt das die Machtgier einer gewissen Trulla ein, die glaubt, in Europa den Ton angeben zu müssen und sich gleichzeitig über europäisches Recht hinwegsetzen zu können. Die EUdSSR endet dann zunächst am Ärmelkanal, und „Flüchtlinge“ bleiben gefälligst dort, wo die mörderische Merkel sie hingelockt hat.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei.

Quelle: http://michaelwinkler.de/Kommentar.html

Michael Winkers Bücher: http://michaelwinkler.de/Buecher.html


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