Kein Mitleid mit den Bürgen – Selber schuld!


Es ist einfach unternehmerisches Risiko. Wer auf das große Los in der Flüchtlingsindustrie oder auf ein Bundesverdienstkreuz setzte und leer ausgeht, sollte nicht durch den Steuerzahler entschädigt werden. Selbst wenn es der nachgewiesenen gutmenschlichen Geisteskrankheit geschuldet ist, dass diese „Flüchtlingshelfer“ jetzt vor finanziellen Problemen stehen, sollte hier nicht der ehrliche Steuerzahler haften müssen. Lernen durch Schmerz scheint die notwendige Therapie für diese Sorte Mensch zu sein, wie wir auch in Leipzig und Großenhain anschaulich sehen konnten…

Rund 21.500 Syrer kamen über ein Aufnahmeprogramm der Bundesländer nach Deutschland. Für die Kosten bürgten Privatleute. Doch nun sehen sich viele von ihnen durch Geldforderungen bedroht.

Bis zum 8. September 2015 war für Christian Osterhaus „Wir schaffen das!“ eine Aussage, der er sich anschließen konnte. Heute ist er sich dabei nicht mehr sicher. Das gilt für die Integration von Flüchtlingen und sein persönliches Schicksal gleichermaßen.

 

Der 8. September war der Tag, an dem Osterhaus Post vom Jobcenter Bonn bekam. Der Brief enthielt eine Information über ausstehende Verpflichtungen in Höhe von 450 Euro pro Monat. Verpflichtungen, die Osterhaus habe – aufgrund von Bürgschaften.

Solche Bürgschaften hatte Osterhaus ein Jahr zuvor abgegeben, um syrischen Flüchtlingen die legale Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen. Aber was dann folgte, war ein Marathon durch Politik und Behördendschungel, war ein Christian Osterhaus, der erstmals in seinem Leben am Rechtsstaat zweifelte.

Osterhaus ist überzeugt: Er ist Opfer eines Streits zwischen Bund und Ländern. Und damit ist er längst nicht der einzige Helfer.

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