Kanzlerin will, dass Millionen Deutsche arm bleiben


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Die deutsche Wirtschaft verzeichnete kurzlich einen Milliarden-Überschuss. Trotzdem leben in Deutschland etwa 12,5 Millionen Menschen in Armut. Laut des Kölner Politik-Professors Christoph Butterwegge brauche die Gesellschaft „Armut als Abschreckung“.

Die deutsche Wirtschaft ist stark. Zuletzt verzeichnete der Staat einen Milliarden-Überschuss. Trotzdem ging die Zahl der Armen nur wenig zurück. Laut Paritätischem Wohlfahrtsbericht leben in Deutschland 12,5 Millionen Menschen in Armut.

Wirtschaftsexperte Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung kritisierte gegenüber der Huffington Post: „Die Bundesregierung hat die Armut in Deutschland nicht ausreichend bekämpft, denn trotz des starken wirtschaftlichen Aufschwungs ist die relative Einkommensarmut angewachsen.“

Einen Schritt weiter geht der Kölner Politik-Professor Christoph Butterwegge. Gegenüber derNachrichtenseite „t-online“, sagte er: „Die Gesellschaft braucht Armut als Abschreckung.“ So entstehe eine Drohkulisse, die die Leistungsgesellschaft zusammenhalte. Der Kanzlerin wirft er vor, durch ihre Steuerpolitik Menschen arm zu halten. Mit Maßnahmen wir einer Erhöhung der Mehrwertsteuer habe sie die Armen getroffen. Gleichzeitig hätte etwa die Absenkungen der Kapitalertragssteuer  den Reichen genutzt.

Was Butterwegge offenbar außer acht lässt: Die Zahl der Leistungsempfänger ist seit 2007 um eine Million Menschen zurückgegangen. Diesen Menschen geht es nun deutlich besser.

Quelle mit Video: http://www.focus.de/politik/videos/institut-fuer-wirtschaftsforschung-politik-professor-wirft-merkel-vor-millionen-deutsche-absichtlich-arm-zu-halten_id_5314504.html?

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