In Berlin entstehen 90 neue Asylheime


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Der Berliner Senat und die Bezirke haben sich bisher darauf geeinigt, dass an 90 Standorten in Berlin Fertighäuser und Containerdörfer für Asylbewerber entstehen. Mehr als 60 Standorte für neue Unterkünfte im gesamten Stadtgebiet sind bereits festgelegt.

Die 90 neu errichteten Heimen sollen 35.000 Migranten Platz bieten. Der Senat sagt, dass er dort zunächst jene rund 10.000 Migranten unterbringen wird, die derzeit in rund 30 Turnhallen leben.

Bis auf Reinickendorf haben bis zum Mittag alle Berliner Bezirke mögliche Standorte bekanntgaben, sagten Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) und Sozialsenator Mario Czaja (CDU).

Fertighäuser und Containerdörfer für 34.000 Asylbewerbern

Für die 26 bis 30 Standorten neuen Containerdörfer habe die Ausschreibung bereits begonnen, zitiert die Berliner Morgenpost den Berliner Finanzsenator. Die Container sollten ab Ende Mai geliefert und ab Juni aufgebaut werden. Sie sollen insgesamt rund 15.000 Flüchtlingen Platz bieten.

Auch mit dem Bau der ersten 38 Fertighäuser soll noch in diesem Jahr begonnen werden. In der Beamtensprache heißen diese auch Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Die MUF sind besser ausgestattet als die Containerdörfer und sollen den Angaben nach später einmal für andere Zwecke genutzt werden, etwa als Studentenwohnungen.

In den mindestens 60 Modularen Unterkünften für Flüchtlinge (MUF) könnten 17.000 bis 19.000 Asylbewerber untergebracht werden. Das heißt insgesamt plant Berlin an neuen Standorten die Unterbringung von 34.000 Asylbewerbern.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) sagte am Dienstag, man habe die Fertighäuser und Containerdörfer gerecht auf die Bezirke verteilt. Jeder Bezirk soll mindestens fünf und höchstens neun Standorte bieten.

Quelle: http://www.berlinjournal.biz/in-berlin-entstehen-90-neue-fertighaeuser-und-containerdoerfer/

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