„Ich will keine Islamisierung Deutschlands“ – Experten zufolge könnten viele Migranten diesmal AfD wählen


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Für den nordrhein-westfälischen Arzt Mehmet U. (*) ist die Sache ganz klar: Aufgrund der vielen zuletzt ankommenden Flüchtlinge drohe Deutschland „eine Islamisierung“. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“(FAZ) forderte der türkischstämmige Akademiker gerade erst eine konsequenten Schutz der Grenzen, „sei es mit Zaun, mit Mauer, Polizei oder Militär“.

Der Mediziner, der für eine Stellungnahme der Huffington Post nicht erreichbar war, wird, wie er gegenüber der FAZ sagte, deshalb bei der nächsten Wahl für die AfD stimmen. „Ich möchte hier bleiben, ich will nicht schon wieder auswandern und von vorne anfangen müssen, und deshalb will ich nicht, dass sich Deutschland noch mehr verändert“, sagte er der FAZ.

Klar ist: Auch unter vielen Menschen mit Migrationshintergrund stößt die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Ablehnung. Zu diesem Schluss kam bereits im vergangenen Oktober eine Umfrage im Auftrag der Zeitung „Welt am Sonntag“. Demnach fanden 40 Prozent der befragten Zuwanderer, Deutschland solle weniger Flüchtlinge aufnehmen.

Jeder vierte Migrant will, dass gar keine Flüchtlinge mehr nach Deutschland kommen

Jeder Vierte der befragten Migranten sagte damals sogar, es sollten gar keine Flüchtlinge mehr ins Land kommen. Damit war der Anteil der Asylkritiker in den Reihen der Migranten hierzulande im vergangenen Herbst nur verschwindend geringer als der unter gebürtigen Deutschen.

Und seit den Ereignissen von Köln dürfte die Zahl der Menschen mit ausländischen Wurzeln, die Merkels Flüchtlingspolitik kritisch sehen, sogar noch einmal gestiegen sein. Wählte von den Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund vor der Flüchtlingskrise Wahlanalysen zufolge nur ein verschwindend geringer Anteil rechte Parteien, rechnet sich die AfD bei den im März anstehenden Landtagswahlen in drei Bundesländern zumindest bei den bereits lange hier lebenden Zuwanderern gute Chancen aus.

Selbst in Ostdeutschland scheint die AfD bei Migranten immer populärer zu werden. In Thüringen steht zwar keine Wahl an. Doch der dortige Sprecher des AfD-Landesverbands schwärmt auf Anfrage der Huffington Post, dass auch Bürger mit offenkundigem Migrationshintergrund an AfD-Kundgebungen in Erfurt teilnehmen würden.

Komplett auf: http://www.huffingtonpost.de/2016/02/27/politologe-fur-viele-zuwa_n_9333830.html


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