Hotel-Deal ist Affront für Hartz-IV-Empfänger


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Berlin –
Flüchtlinge in Hotels. Auf den ersten Blick eine elegante Lösung. Die ehemalige Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) hält nichts von den neuesten Plänen des Senats. Der Preis sei einfach zu hoch und stehe in keinem Verhältnis zu Hartz-IV-Leistungen, sagte die Politikerin.

Der Senat würde über 10000 Unterkünfte in 22 Häusern der Hotelkette Grand City Hotels (GCH) verhandeln (KURIER berichtete). 50 Euro pro Flüchtling und Tag sollen verlangt worden sein.

Barbara John rechnete im RBB-Inforadio vor, dass der Senat für einen Flüchtling pro Monat 1500 Euro zahlen müsse. Im Jahr wären das 18 000. Eine grobe Verletzung der Verhältnismäßigkeit. Nur für die Unterkunft. Dazu kämen Kosten für Verpflegung und einen Deutschkurs. Bei einem Vierbettzimmer würden sich die Ausgaben weiter potenzieren. „Das ist zu viel. Ich vergleiche das mal mit Harz-IV-Empfängern, die ja ihre Miete auch nach dem Wohnraum-Versorgungs-Gesetz bezahlt bekommen: Die bekommen etwa 350 Euro pro Monat.“ Man müsse nicht 600 Millionen Euro investieren, damit andere den großen Reibach damit machen.

Ex-Ausländerbeauftragte Barbara John: Hotel-Deal Hohn für Hartz-IV-Empfänger | Berliner-Kurier.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-kurier.de/

 


3 Comments

  1. Ja, was soll man denn dazu sagen. Ich denke die Fakten liegen auf dem Tisch. Der deutsche ALGII Empfänger ist nur noch ein Haufen Dreck. Nicht mehr wahrnehmbar! Ja, der hat ja auch keine Lobby; …

    Richard / hartz4-hilfe.org/forum

  2. Hallo Sven.

    Wir erweitern unsere Link-Liste und fügen Deinen Blog hinzu, da er absolut wichtig ist. Für uns und für alle Öffentlichkeit. Bitte mache so weiter! Unsere Unterstützung hast Du!

    Richard und Team von hartz4-hilfe.org

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