Flüchtlinge verweigern Einzug in Neubauwohnung


Weil ein Haus versprochen wurde

neubau

Klötze. Helle Aufregung gestern Morgen in der Wasserfahrt in Klötze: Ein Bulli des Altmarkkreises fuhr vor dem Neubaublock Nummer 18 vor.

Die beiden Hausmeister der Notunterkunft in Salzwedel brachten insgesamt sechs Personen aus Afghanistan, ein Ehepaar mit zwei Kindern sowie den Bruder mit seiner Frau. Sie sollten in Klötze eine vorübergehende Unterbringung finden. Doch die Afghanen weigerten sich, aus dem Bus zu steigen. Sie blieben einfach sitzen. Der Grund: Ihnen wurde in einem der Aufnahmelager, in denen sie während ihrer Flucht untergebracht waren, ein Haus versprochen. Darauf bestanden sie und verweigerten den Einzug in die Wohnung im Neubaublock.

Den beiden Mitarbeitern des Kreises blieb nichts anderes übrig, als die Türen des Bullis wieder zu schließen und mit den beiden Familien zurück nach Salzwedel zu fahren. Dort wurden die Afghanen wieder in der Turnhalle an der Kollwitzschule untergebracht. Zwei Dolmetscher versuchten am Nachmittag, die Angelegenheit mit den vier Erwachsenen und den zwei Kindern zu besprechen und ihnen die Alternativen aufzuzeigen: Klötze oder Notunterkunft.

Quelle: AZ-online


10 Comments

  1. dasPeterle

    Neubau…. Die Bauweise dieser Balkone wurde in einer Baureform 1989 verboten (Sicherheitsbeeinträchtigung in der Aufhängung am tragenden Werk)

    Es mag ein Neubau von vor 1989 sein aber nicht jetzt…. Es gibt soviele blau/rote Dumme, die darauf reinfallen. Nimm ein Bild aus dem Internet, schreib einen bösen Kommentar und fertig ist die Negativschlagzeile gegen Ausländer!

    1. eva

      Und ist doch scheiß egal , und wenns aus 1955 wäre! Die sollten dankbar sein , eigenen Wohnraum umsonst zu bekommen. Jeder Bürger muss dafür zahlen und viele wären froh überhaupt eine eigene Wohnung zu haben. Undankbares ……….., können ja wieder dorthin zurück, wo sie vielleicht ihr Haus gehabt haben.

  2. Petra

    Dann gehören doch die Mitarbeiter dieses Erstaufnahmelagers mal aufgeklärt werden. Das sind genau solche Vollidioten wie die Asylanten, die der Meinung sind, dass das in Deutschland realisierbar wäre.

  3. Mel

    wenn es denn herrschaften nicht gut genug ist sollen sie doch dahin zurück wo sie hergekommen sind , jeder obdachlose wäre froh wenn er eine wohnung hätte,für sowas zahl ich Steuern,ganz toll.armes armes Deutschland.

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