Flüchtling bringt 4000 Euro zur Polizei


#ehrlicherfinder #aprilapril #aprilscherz

Was machen die nur, wenn es kein Bargeld mehr gibt? Ich dachte, das Massenphänomen der Geldfindungen und ehrlichen Abgaben durch Flüchtlinge ist langsam durch… Vielleicht sollten sie eigene Fundbüros eröffnen.

Auch RTL relativiert zumindest von 4000 auf 400 Euro, was zumindest zu den 20 Euro Finderlohn (5%) passen würde:

Aber trotzdem sind berechtigte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte angebracht. Sie kommt aus der #Lügenpresse 😀

Jamal Khalaf entdeckte ein prall gefülltes Portemonnaie und gab es auf der Wache ab. Er bekam 20 Euro Finderlohn. Von Wolfgang Schneider

Jamal Khalaf hat im Irak als Landwirt gearbeitet, reich ist er nie gewesen. Aber der Familienvater weiß, was richtig im Leben ist und was falsch. „Ich bin mit meiner Familie nach Deutschland gekommen, um in Sicherheit und Frieden leben zu können, nicht um mich zu bereichern“, erzählt der 36-Jährige. Die Khalafs sind Jesiden, kommen aus der Stadt Sinjar. Als der Islamische Staat (IS) auf die Stadt vorrückte, blieb nicht viel Zeit: fliehen oder sterben waren die Alternativen. Doch darum soll es in dieser Geschichte nur zweitrangig gehen.

Es war ein regnerischer Nachmittag, als Vater Khalaf seinen Sohn von der Albert-Schweitzer-Schule abholen wollte, als er plötzlich eine Ein-Euro-Münze auf dem Boden liegen sah: „Ich wollte sie aufheben, da habe ich gesehen, dass einige Meter weiter am Straßenrand eine Brieftasche lag, die schon ganz aufgeweicht war.

Khalaf nahm sie und traute seinen Augen nicht: „Es war so unglaublich viel Geld da drin, so was hatte ich noch nie gesehen“, erinnert er sich. Dazu kamen Kreditkarten, Ausweise und persönliche Gegenstände: „Genau nachgeschaut habe ich nicht, das geht mich nichts an. Es gehörte schließlich nicht mir.“ Das machten später die Polizisten auf der Ratinger Wache, zu der der vierfache Vater mit einem Freund, der bereits Deutsch spricht, mit seinem Fund ging: Fast 4.000 Euro fanden sie – und den Euro von der Straße. Den hatte Jamal Khalaf auch hineingelegt. „Wenn ich das Geld genommen hätte, hätte ich ja jemanden unglücklich gemacht. Und das kommt für mich nicht in Frage.“ Dabei wären 4.000 Euro die Rettung für einen seiner Brüder gewesen, der noch im Irak feststeckt: 2.000 Dollar pro Person verlangen Schlepper nämlich, um ihn in die Türkei zu bringen. „Wir haben so viel Schreckliches auf der Flucht gesehen. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass meine Kinder in Frieden und Sicherheit aufwachsen können, wir genug zu essen und irgendwann vielleicht eine kleine Wohnung haben. Ich möchte niemandem zur Last fallen“, erzählt er und gerät ins Stocken. Man merkt, er hat viel Schreckliches gesehen – sowohl auf der Flucht als auch in dem türkischen Flüchtlingslager, in dem es keine Heizung, nur selten Strom und fließend Wasser gab. Khalafs Vater starb dort, weil es nahezu keine medizinische Hilfe gab: „Da haben wir uns auf den Weg gemacht, um unseren Kindern eine bessere Perspektive in Deutschland zu geben.““

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/fluechtling-bringt-4000-euro-zur-polizei-aid-1.5781224


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