Eva Herman: Was erwartet uns in Deutschland in 2017?


Gerade hörte ich, wie ein NDR-Moderator im Weihnachts-Hörfunk sagte, es gäbe derzeit viele Menschen auf der Welt, die sich nicht aussuchen könnten, was zum Fest auf den Tisch kommt. Vielmehr diene das Essen in vielen Ländern einzig dem Lebenserhalt. Der NDR-Mann streifte hiermit kurz das Schicksal riesiger Teile unserer Erde, wo die Ärmsten der Armen leben. Doch mit unbekümmerter Stimme fuhr der öffentlich-rechtliche Medienmann fort, dass wir hierzulande diese Probleme glücklicherweise nicht hätten und wir uns unseren Festtagsbraten frei aussuchen und uns darauf freuen könnten. Faktisch mag das stimmen. Doch beschleicht mich ein mulmiges Gefühl bei dieser völlig sorglosen Berichterstattung.

Angesichts der sich nun verschiebenden Wertevorstellungen des Abendlandes, angesichts auch der wachsenden Unruhen auf der ganzen Welt, der Kriege, Krisen und Katastrophen, ebenso der Massenmigration mit all ihren unkalkulierbaren Zukunftsfolgen für Europa, aber auch für die Flüchtlinge und Einwanderer selbst, und so vieler Verwerfungen mehr, ist es an der Zeit, jetzt, kurz vor Weihnachten, dem Fest der Liebe und Nächstenliebe, einmal innezuhalten.

Gewiss, noch geht es uns gut. Jedenfalls den meisten Leuten hier. Der Fernseher läuft, Fußball und Casting-Shows füllen die abendlichen Stunden, der Kühlschrank ist voll. Genug, um sich sicher zu fühlen? Wer die Veränderungen spürt, die auf uns zurollen, wer auch die damit verbundenen Gefahren gerade für Deutschland analysiert, dem könnte es jedoch flau werden. Noch geht es den meisten hier gut. Aber wie lange noch?

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