Europäische Union – Das sinkende Schiff bekommt Schlagseite


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Setzt man einen gesunden Verstand voraus, wird sich jeder Mensch rechtzeitig in Sicherheit bringen wenn Gefahr im Verzug ist. Vielleicht ist die Einschätzung der Gefahr noch individuell, aber spätestens dann, wenn das Wasser bis zum Halse steht, ist jedem klar, dass es um Leben oder Tod geht.

Von Andre Eric Keller 

Die Mehrheit der Menschen die mit solchen Situationen nicht gelernt haben umzugehen, werden spätestens jetzt in schiere Panik verfallen. In dieser Situation noch nach einen Ausweg zu suchen und auch zu entdecken, ist wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden, vermutlich von wenig Erfolg gekrönt. Aber in uns gibt es einen Überlebenswillen, der Dinge möglich macht, welche man unter normalen Umständen nie bewältigen könnte.

Derjenige der mit Ausnahmesituationen umzugehen gelernt hat, weiß worauf es ankommt. Er lernt die Informationen schneller zu erfassen, auszuwerten und kann so die nötigen Handlungen weit vor einem kritischen Punkt setzen. Eine etwaige Korrektur kann somit auch noch wirksam werden – das würde ein hundertprotzentiges Überleben garantieren.

Die EU hat längst den Eisberg gerammt. Die EUtanic beginnt zu bersten, zu ächzen und zu stöhnen. Ein Untergang ist nur eine Frage der Zeit. Es stellt sich nicht die Frage, ob das Schiff sinkt oder nicht – die Frage ist lediglich, gehen wir mit ihm unter oder erkennen wir rechtzeitig die Zeichen, eben die Informationen die wir brauchen um Aktionen zu setzen. Agieren ist besser denn reagieren.

Die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt um Vorsorge zu treffen, ist nur schwer zu beantworten. Das wird jeder selbst entscheiden müssen. Auch das „wie“ kommt auf die jeweilige Lebensituation an. Es gibt kein Patentrezept für den persönlichen Plan B. Dass jeder so einen Plan B haben sollte, ist aber selbstverständlich.

Noch hält sich das Schiff über Wasser, auch wenn es Schlagseite hat, es ist noch nicht gesunken. Das Vertrauen in die Crew ist aber längst gebrochen. Auch die Crew selbst glaubt längst nicht mehr an gemeinsame Lösungen. Ein Projekt das aber auf Gemeinsamkeit aufgebaut ist – also diese Gemeinsamkeit das Fundament des Gebäudes darstellen soll – muss zusammenbrechen, wenn das Fundament nachgibt.

Also sehen wir uns nach einem Ausweg um. So ein Ausweg kann z.B. eine Auswanderung darstellen. Mehr davon demnächst auf Contra Magazin!

Quelle: https://www.contra-magazin.com/2016/02/das-sinkende-schiff-bekommt-schlagseite/


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