Eltern ziehen gegen Wucherpreis einer Kita vor Gericht


Versteht doch, es ist einfach kein Geld mehr da…

Ein Streit zwischen einem Vater und einer Krippe um die Kündigung eines Kita-Vertrags geht am Donnerstag vor den Bundesgerichtshof. Die Eltern wehren sich gegen eine von der Kita erhobene Rekordsumme von 4100 Euro.

Der Vorfall ereignete sich inMünchen: Die jungen Eltern hatten ihren 18 Monate alten Sohn nach zehn Tagen wieder aus der Einrichtung genommen, weil dieser sich nach ihrem Eindruck nicht wohlfühlte.

Die private Kindertagesstätte pocht hingegen auf dieKündigungsfrist von drei Monatenund will 4100 Euro für Betreuung, Verpflegung und entgangene Fördermittel.

In dem Verfahren wird erstmals höchstrichterlich entschieden,unter welchen Bedingungen ein Kita-Vertrag gekündigt werden kann.

693.300 Kinder bundesweit in Kitas untergebracht

Fast jedes dritte Kind unter drei Jahren wird tagsüber außer Haus betreut. Gut 693.300 Kleinkinder gingen im Vorjahr (Stichtag 1. März 2015) in Krippen, Kitas oder zu Tageseltern, rund 32.600 mehr als 2014, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

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