Die Familien der Kinder kommen nach


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#refugeeswelcome

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Alles super, alles erledigt, der Streit ist beendet – bis die nächste Auseinandersetzung droht. Das Problem welches Kompromisse mit sich bringen ist, dass keine Seite wirklich das bekommt was sie will. Das wiederum macht chronisch unzufrieden. Da geht es dem Wähler ähnlich.

Von Redaktion/dts

Union und SPD haben ihren Streit über den Familiennachzug von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen beigelegt: „Wir haben eine vernünftige Lösung gefunden – ohne die Beschlüsse der Koalition zu ändern“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas am Donnerstag. Zuvor hatte er sich mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf verständigt, in Härtefällen auch bei Minderjährigen mit eingeschränktem Schutz ein Nachzug der Eltern möglich sein.

„Für schutzbedürftige minderjährige Flüchtlinge ermöglichen wir humanitäre Entscheidungen. Besondere Härten können wir nach einer Prüfung des Einzelfalles vermeiden.“ De Maizière erklärte, eine Änderung des verabredeten Asylpakets II werde es nicht geben: „Einer zügigen Beratung im Parlament steht jetzt endlich nichts mehr im Wege.“ Ein schneller Abschluss sei wichtig, weil das Paket deutlich mehr enthalte, als nur die Regelung zum Familiennachzug.

„Verfahren werden enorm beschleunigt, Abschiebungen erleichtert und Fehlanreize genommen. Die Steuerung und Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Deutschlands wird deutlich verbessert und schließlich wird auch der Schutz von minderjährigen Flüchtlingen verbessert“, so der Innenminister.

Volltext unter Contra-Magazin


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