Betäubungsgerät in Schlachthaus zwei Jahre lang defekt


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Aus März: Weil die Betäubungsanlage nicht funktioniert hat, mussten zwei Jahre lang etwa 25 Prozent aller an den Jenaer Schlachthof gelieferten Tiere ihre eigene „Zerlegung“ bei vollem Bewusstsein miterleben. Noch unglaublicher: Die Behörden wussten Bescheid, ernsthafte Konsequenzen gab es jedoch nicht. Ein Einzelfall? 

Im kürzlich veröffentlichten “Fleischatlas 2016” wurde bekannt, dass von 2010 bis 2012 im Jenaer Schlachthof die Betäubungsanlage defekt war. Etwa 25 Prozent aller an diesen Schlachthof gelieferten Tiere mussten ihre eigene „Zerlegung“ bei vollem Bewusstsein miterleben.

Trotz regelmäßiger Kontrollen von mehreren Behörden, in denen die Ausfälle der Betäubungsanlage im betroffenen Zeitraum amtlich dokumentiert wurden, durfte der Schlachthof zwei Jahre lang ungehindert fehlbetäubte Tiere töten. Die lokale Veterinärbehörde und die Fachaufsicht des Landesamts für Verbraucherschutz beanstandeten diesen Zustand zwar, drohten jedoch erst zwei Jahre nach Bekanntwerden mit der Schließung.

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Anderer Ort der Tierquälerei: Protestaktion vor dem Schweinehochhaus in Maßdorf:

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