Berlin: Narrenfreiheit für ausländische Taschendiebe


BERLIN. Die Berliner Polizei ermittelt bei Taschendiebstählen nur noch wenn eine Aussicht auf Erfolg besteht. Eine entsprechende interne Anordnung hat Polizeipräsident Klaus Kandt lautBerliner Zeitung erteilt.

Grund seien die massiv gestiegene Anzahl an Delikten, die die Polizei nicht mehr bewältigen könne sowie der Umstand, daß viele Betroffene keine Angaben zu Tatort und Tathergang machen könnten. Im vergangenen Jahr wurden in Berlin rund 40.400 Taschendiebstähle registriert, 25 Prozent mehr als 2014. Die Aufklärungsquote liegt bei 4,2 Prozent. Täter sind hauptsächlich europaweit agierende Banden.

Künftig wird ein Fall, wenn es keine Ermittlungsansätze wie eine Täterbeschreibung gibt, direkt abgelegt. Der zuständige Polizeibeamte schickt die aufgenommene Anzeige zur Amtsanwaltschaft mit der Empfehlung, das Verfahren einzustellen.

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