Anonymous auf Facebook gesperrt


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05. Februar 2016 (Redaktion)  Justizminister Heiko Maas hatte angekündigt, Facebook jetzt durch Gesinnungsschnüffler durchsuchen zu lassen, um jegliche Kritik an der Regierung zu erwürgen. Die Aktion Maulkorb läuft. Mit Anetta Kahane engagierte Maas eine Ex-Stasi-Agentin. Im Auftrag von Merkel hat die Frau Kahane nun über 100 Blockwarte angeheuert, die ab sofort, unter dem Deckmantel gegen Haß-Postings vorgehen zu wollen, unliebsame Kommentare und Beiträge auf Facebook zensieren. Was aber genau als „Haßkommentar“ oder als „Hassbeitrag“ zu werten ist, wird nicht nachvollziehbar definiert, sondern nach freien Ermessen von Maas, seinen Zensoren und Denunzianten gehandhabt. Wie Compact berichtet, wurde jetzt auch das deutsche Anonymous auf Facebook gesperrt.

So berichtet COMPACT:

„Der Grund dafür dürfte allerdings kaum in einem Hass-Post, sondern im kurz zuvor dort publizierten Lageberichte „Innere Sicherheit“ liegen. Anonymous hatte gestern und vorgestern Dokumente auf VKontakte veröffentlicht. Darunter ein BKA-Bericht, der den Karneval (Terror-Gefahr) zum Thema hatte. Ein anderer handelte von geschönten Asylzahlen. Diese Beiträge aufVKontakte, in denen die Dokumente zum Download aufrufbar waren, wurden von Anonymous dann auf Facebook verlinkt. Und diese Verlinkung wurde dann von Facebook gelöscht. Als Erklärung gab es einen Verweis auf die Gemeinschaftsstandards. Im geleakten BKA Bericht war übrigens von konkreten Anschlagswarnungen zum Karneval in Düsseldorf die Rede. Nach der Löschung der Dokumenten-Verlinkungen und der Sperre fürs Posting platze dann die Nachricht, dass man einen Terroranschlag in Berlin vereitelte. Gerade dieser Hintergrund, macht die Löschung durch Facebook besonders brisant.

Aus der VKontakte-Seite von Anonymus hierzu:

 

Der Lagebericht „innere Sicherheit“ vom 1.2.2016 ist hier  – dank Anonymous – downloadbar.

Der Lagebericht „Innere Sicherheit“ vom 31.1.2016 hier

Der Lagebericht „Innere Sicherheit“ vom 30.1.2016 hier

Übrigens hat auch COMPACT hat seine Internetpräsenz auf VKontakt erweitert. Schon nach kurzer Zeit haben uns dort 812 Abonnenten gefunden. Und COMPACT-TV versorgt auf seinem YouTube-Kanal bereits regelmäßig 39.436 Abonnenten. Außerdem finden unsere Leser alle Filme und Texte auf unserer Website, sogar um ein paar Minuten früher. Dem Konformitäts-Terror von Herrn Maas können wir also mit lässiger Miene entgegensehen. Und unsere Leser auch.“

Bereits Ende September vergangenen Jahres hatte Kanzlerin Merkel das Thema zur Chefsache gemacht und Facebook-Chef Zuckerberg persönlich ins Gebet genommen.

Ein Leck im Tischmikrophon machte daraufhin global die Runde, natürlich mit Ausnahme der Monopolmedien in der BR Deutschland:
Frau Merkel fordert Zuckerberg in aller Deutlichkeit auf, in der Umsetzung der Zensur voranzukommen.

Die Leute von Facebook werden ihm dann gesagt haben, daß er sich das Filtern von täglich zig-Millionen Kommentaren nicht so romantisch vorstellen darf, wie in seiner Gute Nacht Lektüre.
Das ist eine Angelegenheit komplexer Algorithmen, die das Netz, insbesondere natürlich die großen Social-Media-Plattformen, durchforsten und nach Vorgaben automatisiert liquidieren oder dem Team von Spezialisten ‚melden‘: Alert! Suspect element!,wenn ein Kommentar nicht „paßt“.
Dafür braucht es überaus leistungsstarke Rechenzentren (http://blog.arvato.com/tag/rechenzentrum/) und willige Vollstrecker.
Vielleicht ist es bei einem Hausmädchentreffen in Gütersloh gewesen, vielleicht haben aber auch die Spezialisten von Facebook/NSA die richtigen Tipps gegeben: Das Rennen machte die Bertelsmann-Tochter Arvato. Auftraggeber: Facebook, auf besonderen Wunsch der Bundesregierung.
Über 100 willige Vollstrecker sollen übrigens für den blasierten Facebookjob rekrutiert worden sein (Reuters).
Die Facebookzensur in Deutschland liegt also ab sofort in der Hand eines Globalisten mit über 4.66 Mrd. € Umsatz und mehr als 70.000 Mitarbeitern, der wiederum hundertprozentige Tochter des größten Verlages der Welt ist: Des Bertelsmannverlages.
Technisch erfolgt die Zensur via Rechenzentren, deren wichtigstes für Arvato das Brandneue, ganz eigene in Gütersloh ist.
Dort hostet man u.a. aber auch Spiegel, Focus, die FAZ und stellt außerdem für O2 die IT-Infrastruktur zur Verfügung.
Man sitzt also an der Quelle: Der freien Meinungsäußerung und derer, die sie (aus)üben.
Lächerlich zu glauben, es ginge wirklich um „Hass“-Kommentare. Mindestens genauso lächerlich, wie die Mär‘ von der Totalüberwachung der gesamten globalen Tele- und Webkommunikation – vermittels hunderttausender „Keywords“ (Schlüsselwörter oder Inhalte, bei denen das Überwachungssystem vollautomatisch „Meldung macht“) -, um Terroristen aufzuspüren.
Die pyramidole Dreiecksbeziehung zwischen Bundesregierung, Facebook und Arvato zeigt einmal mehr die Richtung, die die Gloablisierer vorgeben wollen: Die Beurteilung, was Meinungsäußerung und -entfaltung ausmacht, obliegt nicht mehr wirklich rechtsstaatlichen Maximen, sondern dem, was übernationale Trusts draus machen.
Die Gefahren, die uns hieraus erwachsen, stellen das, was „Hasskommentare“ anrichten können, bei weitem in den Schatten.

Die verhetzendsten Kommentare kommen übrigens in der Regel von Agents Provocateurs des Systems. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Algorithmen damit umgehen.
Klammheimlich darf man sich schon darauf freuen, wie V-Leute und anderweitig bestallte Hetzer verzweifeln, weil ihr Mist gleich mitgelöscht wird. Aber auch da werden die Algorithmen sicherlich fleißig hinzulernen.

Hass ist eine Sache, die nur systemnahen Kräften zusteht.

Am besten, die Facebooknutzer löschen massenhaft ihre Konten und gehen zu anderen Sozialen Netzwerken.

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Quelle: http://quer-denken.tv/index.php/2089-anonymous-auf-facebook-gesperrt

 


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