Liebich lebt – Freiheit auf Zeit? Haftbefehl noch nicht aufgehoben.


Rechnerfreie Zeit ist eigentlich auch mal was Schönes. Für mich rechnerfrei, weil ich meinen Rechner (veracrypt vollpartitionsverschlüsselt) erst mal eingemottet habe, da all der Aufwand der letzten Tage (Einsatzkosten in mindestens 5-stelligem Bereich) primär der Rechner-Beschlagnahme diente. Deshalb habe ich gerade viel Offline-Zeit. Zeit, die nutzbar ist, sich neue Widerstandsmethoden auszudenken.

Hier ist eine. Der Parolen-Auto-Magnet. Für all jene, die viel im Straßenverkehr rumkommen, über Nacht ihr Auto aber natürlich schon wegen des Brandschutzes nicht mit solchen Parolen versehen wollen. Dieser #Merkelmussweg-Magnet z. B. ist in der Größe A4 (muss natürlich auch kleinere machen, die auch auf normale PKW passen) und würde 8 Euro kosten. Wenn ich wieder – sind zur Sicherheit gerade alle Passwörter off – selbst an den Shop komme, wird es sofort hier eingestellt: http://www.shirtzshop.de/shirtzshop/index_321_0_0_0_0_0_0_0.html

Da informiere ich Euch aber noch extra.

So, zu meinem aktuellen Fluchtstatus. Der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig ist meines Wissens noch nicht aufgehoben. Weil ich der Kriminalpolizei Halle aber beweisen konnte, dass der Grund für den Haftbefehl – ein bisher nicht beglichener Strafbefehl in 5-stelliger Höhe – leihweise für mich von Dritten beglichen wurde, wurde ich trotz dass gestern die Staatsanwaltschaft Leipzig ganztägig nicht erreichbar war, auf freien Fuß gesetzt. Möglicherweise auch, um durch Beschattung oder Ähnliches weitere Ermittlungsarbeit zu betreiben. Ein Telefon benutze ich nicht. Schalte sporadisch zur Kurzkommunikation nur ein ganz einfaches ansonsten leeres Tablet ein und nach Ende der Kommunikation wieder off (plus SIM raus).

Durch den Haftbefehl, welcher am 16.1. versucht wurde, zu vollstrecken, gab es keine Handhabe, an Computertechnik etc. zu kommen. Deswegen nehme ich an, dass die interessierten Stellen deutschlandweit Informationen einzogen, ob irgendwoher noch ein Durchsuchungsbeschluss zu erwirken sei. „Zufällig“ kam dann im Auftrag von der Staatsanwaltschaft Bielefeld (sehr seltsam, da allgemein bekannt ist, dass es Bielefeld überhaupt nicht gibt) ein Durchsuchungsbeschluss ebenfalls wie der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig aus September 2017 für meine Wohnung und die Geschäftsräume der Firma, bei der ich angestellt bin. In der Wohnung verlief die Durchsuchung fruchtlos. Dort wurde nichts beschlagnahmt, zumal am Vorabend ja schon das LKA Anhalt 2-3 Stunden dort war. In der Firma wurden 4 Büro-Rechner beschlagnahmt, an welchen ich nie auch nur eine Zeile bezüglich Halle-Leaks eingetippt habe. Damit wurde zumindest in Kauf genommen, dass wir erst einmal nicht arbeiten können, ohne einen 4-stelligen Geldbetrag aufzuwenden, um uns technisch neu einzudecken. Selbst bei Rückgabe der Rechner gehen die natürlich nicht wieder ans Netz, sondern werden mindestens neue Festplatten verbaut (Stichwort #Bundestrojaner).

Dann kam eine Vorladung für mich als Zeuge angetrieben von der Staatsanwaltschaft Kiel hinzu, welcher ich in Begleitung meines Anwaltes heute nachkam. Diese Vernehmung als Zeuge wurde vom Staatsschutz FK5 in der Merseburger Straße vorgenommen. Lockere Atmosphäre. Kiel ist echt interessant bzw. fast frech. Mich rief vor Monaten ein Kriminalhauptkommisar aus Kiel an und bat um Aushändigung von Kundendaten im Bestellzeitraum des Wahlkampfes von Aufklebern aus dem Angebot aus www.politaufkleber.de . Der KHK in etwa: „Ich habe gelesen, dass sie bei „Die Linke“ sind. Hier handelt es sich um vermutlich rechte Schmierereien, bei denen Aufkleber aus Ihrem Angebot hinterlassen wurden. Der Schmierer ist unbekannt. Können Sie mir die Daten der Bestellungen aus dem Raum Kiel mit Adressen zusenden?“ Das wies ich strikt ab, da ich dazu erstens nicht befugt bin, Kundendaten aus meiner Firma weiterzugeben und es zweitens für moralisch nicht vertretbar halte und ich das Vertrauen, welches meine Kunden in uns setzen, natürlich nicht so mit Füßen treten werde. Später kamen Vorladungen zum Staatsschutz Halle, welche ich ignorierte. Gestern eröffnete man mir, dass die Staatsanwaltschaft nun eine Zeugenvernehmung angeordnet hätte und ich ggf. mit einem Ordnungsgeld zu rechnen hätte. Ordnungsgelder werden bei Uneinbringlichkeit in Tagessätze umgewandelt und sind ggf. abzusitzen. Also sowas sollte man wenn möglich vermeiden, wenn man keine Lust auf Spa-Urlaub in der Zelle hat. Deswegen bin ich heute mit Anwalt hin. Und sagte ihnen, wie das bei uns abläuft. Abgeschlossene (verschickte) Bestellungen werden serverseitig sofort PGP-verschlüsselt. Den zum Öffnen dieser Verschlüsselung nötigen PrivateKey habe ich leider verloren. Zusätzlich habe ich nach dem Anruf des KHK aus Kiel alle Bestellungen im betreffenden Zeitraum händisch unwiederbringlich gelöscht, so dass es mir beim besten Willen nicht möglich ist, diese wiederherzustellen.

Trotzdem scheinen sie ziemliches Interesse an der betreffenden Person aus Kiel zu haben, wenn derartiger Aufwand wegen ein paar Schmierereien betrieben wird, während Mörder und Vergewaltiger in jüngerer Zeit oft laufen gelassen werden.  Wäre ich die unbekannte Person aus Kiel, würde ich zumindest unabhängig, dass sie bei uns NICHT fündig wurden, mal aufräumen. Rechner verschlüsseln (http://www.chip.de/downloads/VeraCrypt_70310496.html) und am besten weg. Wer weiss, welche Wege noch begangen werden, die Identität von dem bösen Schmierer zu ermitteln. Da man echte Verbrecher regelmäßig laufen lässt, hat man ja offensichtlich Ermittlungskapazitäten für solch Lappalien frei.

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