CIA-Geschäft: Opiumanbau für Heroin in Afghanistan hoch wie nie


Nun berichtete Al-Jazeera davon, dass die Opiumproduktion in Afghanistan im Jahr 2016 den Gegenwert von 3,02 Milliarden Dollar erreichte, nachdem im Jahr zuvor der Wert noch bei 1,56 Milliarden Dollar lag. Das ist eine Verdoppelung. Der Drogenhandel (inkl. Produktion) selbst soll laut den Vereinten Nationen für rund 15 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung verantwortlich sein. Ein “big business” sozusagen. Laut einem Experten, der in Afghanistan bei der Drogenbekämpfung tätig ist, bekommt ein Mohnbauer dort für elf Pfund Opium ganze 600 Dollar. Der Preis für das daraus gewonnene Heroin auf dem Schwarzmarkt liegt bei 150.000 Dollar. Das sind enorme Profite für jene, die in die Produktion und den Handel mit dem Betäubungsmittel involviert sind.

Man fragt sich zurecht, warum die Opiumproduktion in Afghanistan – nachdem die Taliban dafür sorgten, dass der Anbau während ihrer Herrschaft von 1996 bis 2001 faktisch auf Null zurückging – unter den Augen von USA und NATO wieder solche Rekordwerte aufweisen kann – immerhin ist Afghanistan das weltweit wichtigste Land in der Opiumproduktion weltweit. Vor allem: Auch die Taliban starteten nach der Invasion der westlichen Truppen mit dem Drogenhandel, weil sie so ihren Kampf gegen die Besatzungsmächte finanzieren konnten. Aus jenen, die zuvor die “unislamischen” Drogen effektiv bekämpften (und sämtliche Drogendealer erschossen), wurden selbst Händler.

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