Sarrazin: Das Establishment spielt auf Zeit


Von Thilo Sarrazin. Das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl hat eine Grundgewissheit der politischen Moderne als Wunschdenken entlarvt, nämlich die Annahme, in reifen Industriegesellschaften gebe es grundsätzlich eine Mehrheit der „fortschrittlichen“ gegen die „beharrenden“ Kräfte. Zu den „fortschrittlichen“ Kräften zählen in dieser Betrachtung alle jene, die den Nationalstaat für überholt und mehr Einwanderung kulturell Fremder für grundsätzlich positiv halten. Dazu zählen ferner die Grünen, die Feministen, die Freunde der Homo-Ehe und die Anhänger der Gender-Ideologie.

Trump hat gezeigt, dass sich jenseits dieser Gruppen gesellschaftliche Mehrheiten organisieren lassen. Alle Hinweise darauf, welche eine unmögliche Person Donald Trump sei, welche absurden Positionen er vertrete und dass er sich durch seine Beschimpfungen der Presse und der politischen Gegner selber disqualifiziere, vergrößern seinen Triumph noch: Welche Erfolge müsste er erst haben, wenn man diese Schwächen nicht gegen ihn ins Feld führen könnte. Jene großen Gruppen in der amerikanischen Gesellschaft, die von Globalisierung und Einwanderung nicht profitieren oder diese ganz einfach nicht mögen, können zusammen mit dem Wertkonservativen eine politische Mehrheit erringen – und haben dies auch getan. Das ist die Botschaft der amerikanischen Präsidentschaftswahl. Die Parallele zum Brexit-Votum ist nicht zufällig.

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3 Comments

  1. Konrad Grove

    Was soll ich sagen, denn meine Meinung ist ja in der Politik nicht gefragt oder gewollt. Obwohl es mir nicht schlecht geht denke ich oft darüber nach ob die Menschheit total verblödet. Unser DDR-Schulsystem hat den Schülern ihre Grenzen aufgezeigt und einen Weg den man trotzdem gehen kann. Heute zeigt man Schülern das sie ohne Leistung die größten sind obwohl sie keinen Satz richtig schreiben können geschweige denn einfache Rechenaufgaben lösen können. Diese vollverblödeten Sprößlinge gehen dann zu FFF-Demos. Dann gehe ich in meinen Garten und mir ist dann diese hirnlose Welt sowas von scheißegal, denn sie ist kaum heilbar. Aber meine kleine Welt ist traumhaft schön.

  2. Johann Wutzlhofer

    Trumps Politik wird verständlicher, wenn man weiss, dass sein Vorbild ein US-Präsident ist, der ein Kopfgeld für jeden Indianerskalp ausgesetzt hatte. Offensichtlich ist dieser Narzist an der Spiztette der USA der Meinung, die zukünftigen Einwanderer würden es dem weissen Mann gleich tun. (Häuptlig Sitting Bull: “………………, erst dann werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Eine geradezu visionäre Beobachtung des naturverbundenen Indianerhäuptlings, der vor dem waffenstarrenden weissen Männern kapitulieren musste. Siehe: “Dancing with wolfs“)

  3. Ist mir vielleicht ein bisschen zu extrem.
    HILFE sollte Hilfebedürftigen schon aus moralischen Gründen gewährt werden, allerdings kontrollierter.
    Waffenlieferungen sind völlig aus dem Gleichgewicht geraten, die sollten aus Profitgründen weltweit besser kontrolliert werden, sonst fällt uns wie im Beispiel Syrien, Afganistan usw die Flüchtlingswelle wieder auf die Füsse. IMMER in dem Land helfen, wo es nötig ist, auch wenn es in der Vergangenheit so nicht immer funktioniert hat, vor allem nicht mit Geld.
    Leider alles nicht möglich, da die wirklich qualifizierten Leute in Deutschland zumeist nicht in die Politik wollen. Stattdessen nur die unqualifizierten Lügner.
    Schade an sich. Ausnahmen sind da, werden aber ausgegrenzt.

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