Der Staat lässt Opfer und Bürger allein mit der Terrorgefahr


Tag Zwei nach Berlin. Keine Empörung, nirgends. Es herrscht Ruhe im Land. Auch wenn aus dem „mutmaßlichen“ nach einigem Hinhalten der tatsächliche Anschlag geworden ist. Das große Ganze, die „Gesellschaft“ oder „unser Land“ (die Kanzlerin) hat sich abgefunden, arrangiert, ist dem Rat der immer gleichen Experten gefolgt. Also wird nicht dramatisiert, übereilt, meidet man die „vorschnellen“ Urteile.

Die Musiktapete der großen Sender lief sowieso weiter, genauso wie das Weihnachtsgeschäft, abgesehen von ein paar Alibipausen. Immerhin: Flaggen auf halbmast, die Obrigkeit „traurig“, auch „wütend“ und sogar angewidert, aber vor allem darauf bedacht, Geschlossenheit zu fordern. Eine Geschlossenheit derer, die „auf festem Grund“ (der Präsident) stehen. Der ist allerdings begrenzt.

Geschlossenheit geht nur, wenn ausgeschlossen wird: die Menge der Warner, der Mahner, der Lästigen, die es tatsächlich immer gesagt hatten. Derlei tritt man sofort entgegen, am besten durch moralische Empörung über die Unsensiblen, denen es an Respekt fehlt, vor den Opfern und den Hinterbliebenen, vor denen, die es immer gut gemeint haben. Hier, heißt es, werde politischer Gewinn geschlagen aus einer Lage, die tragisch und nicht politisch sei.

Verantwortung und Versagen kaschieren

weiter auf jungefreiheit.de

Den Asyl-Irrsinn beenden: CDU, SPD, Grüne und Linkspartei zum Teufel jagen!

verpisst_euch_2


Über Twitter, FB, WP oder Google-Accounts mitkommentieren